Preisverleihung
Zum vierten Mal wurde der E.ON Bayern Umweltpreis als eine der höchst dotierten Umwelt-Auszeichnungen Deutschlands am 22. Juli in der Allerheiligen-Hofkirche in München verliehen. Der Bayerische Staatsminister für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Dr. Otmar Bernhard übergab die Auszeichnungen im Gesamtwert von 250.000 Euro als Schirmherr des Wettbewerbs an elf stolze Preisträger.
Gewürdigt wurden Projekte, die durch besonderen Nutzen für die Umwelt aus den rund 200 Bewerbungen herausstachen. Insgesamt wurden seit Einführung des Umweltpreises 2005 knapp 900 Projekte für aktiven Umweltschutz eingereicht. Diese Zahl zeigt, wie stark der Umweltgedanke im Freistaat verankert ist und welches Potenzial an ökologischen Ideen besteht.
Trend-Thema 2008: Weiterverwertung von Abfallprodukten
Ein deutliches Trend-Thema war in diesem Jahr die sinnvolle Weiterverwertung von Abfallprodukten. Diese Projekte schlagen eine Richtung ein, in die künftig noch stärker gedacht werden muss: Anstatt Energie als Abfallstoff verloren gehen zu lassen, ist ihre dezentrale Weiterverwertung ein wichtiges Potenzial der Zukunft.
Preisträger
Der Hauptgewinn von 50.000 Euro geht an das Wissenschaftszentrum Weihenstephan der TU München für die Erzeugung von Biogas aus Überresten der Bierproduktion. Zehn weitere Umwelt- und Energieprojekte aus ganz Bayern wurden mit jeweils 20 000 Euro Preisgeld belohnt.
Hauptpreis, dotiert mit 50.000 Euro
Weitere Preisträger, je 20.000 Euro
