Evangelische Kirchengemeinde Mühldorf

Bayerns erste "Öko-Kirche" steht in Ampfing

 

Die Immanuelkirche in Ampfing ist Bayerns erste Passivhaus-Kirche nach dem neuesten Standard der Energieeffizienz. Die Evangelische Kirchengemeinde Mühldorf am Inn will sich mit ihrem leuchtend roten Gotteshaus ihrer Verantwortung gegenüber der Umwelt stellen. Deshalb verwendete sie beim Bau vorwiegend Stoffe aus ökologischer Herkunft und vergab ihre Aufträge durchwegs an Firmen aus der Region. Die neue Gebetsstätte entspricht durch verstärkte Dämmung, Wärmeschutz-Holzfenster mit Dreifach-Verglasung und einer Belüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung modernen Passivhaus-Standards.

Bild: Quelle Kirchengemeinde Mühldorf

Die Passivhaus-Kirche: Hell, freundlich - und umweltschonend

 

Gegenüber einem vergleichbaren Massivbau soll die Kirche Bayerns über 30 Prozent Heizkosten einsparen. Denn Wärme geht in dem bestens gedämmten Bauwerk kaum verloren, aufgrund der Holzständerbauweise bleibt der Verbrauch an Primärenergie sehr gering. An kalten Tagen wird die zusätzlich benötigte Wärme über eine Grundwasserwärmepumpe zugeführt. Eine Erdwärmeleitung bringt vorgewärmte Luft ins 24 Meter lange Gebäude.

 

Ein Zuhause für mehr als 1.700 Gemeindemitglieder

 

Die Einweihung der schon optisch aus der Reihe fallenden Kirche mit schwedenrotem Anstrich und silberblauem Dach erfolgte am 3. Februar diesen Jahres. Mehr als 1.700 Gemeindemitgliedern dient sie nun als Gottesdienst-, Veranstaltungs- und Sitzungsort. Unter der Leitung von Architekt Josef Reichenspurner und der tatkräftigen Unterstützung des neu gegründeten Kirchenbauvereins entstanden über 300 Quadratmeter Nutzfläche, denen die Gemeinde jetzt in Gottesdiensten, aber auch in Mutter-Kind-Gruppen, Arbeitskreisen und Vorstandssitzungen, Leben einhaucht.

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