Erzbischöfliches Ordinariat Bamberg mit der Maria-Ward-Schule
Modernisierung der Heizungsanlage
1.400 Schüler in der Bamberger Maria-Ward-Schule brauchen warme Räume und warmes Wasser. Weil die jetzige Heizungsanlage überaltert und ineffizient ist, entwickelte die Bauabteilung des Erzbischöflichen Ordinariates Bamberg ein umfassendes Modernisierungskonzept. Im Fokus: möglichst große Einsparungen bei den laufenden Energiekosten mit möglichst geringen Umbaukosten und ohne Komfortverlust sowie Klimaschutz durch Einbeziehung von Solarenergie und nachwachsenden Rohstoffe aus der Region zu erzielen.
Das Projekt beinhaltet ein mit Rapsöl beschicktes Blockheizkraftwerk (BHKW) mit zwei separaten Puffern à je 1.000 Litern, einen Brenner inklusive Bunker für die Holzpellets, eine Solaranlage mit 80 m² Kollektorfläche zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung sowie einen hocheffizienten Gasbrennwertkessel zur Warmwassererzeugung. Wichtig ist eine optimale Steuerung der technischen Einrichtung. Außerdem werden die Dichtungen an den etwa 200 Fenstern der Schule nachgerüstet und Fensterkontakte für die vorhandene Einzelraumregelung ergänzt.
Der Betrieb soll von Mai bis September über die Solaranlage, die Brennwertgastherme und das BHKW laufen, von Oktober bis April über den Pelletsbrenner, die Gastherme und das BHKW mit Unterstützung durch die Solaranlage. Ein vorhandener Gaskessel bleibt betriebsbereit, um Wärmebedarfsspitzen im Winter abfangen zu können. Durch die Hauptrolle für nachwachsende Rohstoffe (Pellets plus Rapsöl) wird der CO₂-Ausstoß deutlich verringert und der Gasverbrauch auf ein Minimum reduziert.
