Benediktinerabtei Münsterschwarzach

Bau einer Biogasanlage

 

Bislang kombinierte das "Energie-Projekt Abtei Münsterschwarzach" die Energiegewinnung aus Hackschnitzeln, Sonne, Wind und Wasser mit dem Ziel einer autarken Energieversorgung in der Region. Dahinter steht die Vision der Benediktiner, ein Leben in Einklang mit der Schöpfung und ihrem Schöpfer sowie mit den Menschen der heutigen und der kommenden Generation zu führen. Die Nutzung alternativer und erneuerbarer Energie spielt bei dieser Philosophie eine zentrale Rolle.

 

Die Biogasanlage wird mit nachwachsenden Rohstoffen betrieben. Sie erzeugt Biogas, das zunächst getrocknet und entschwefelt sowie anschließend im Biomasseheizkraftwerk in 1.450 MWh Strom und 900 MWh Wärme umgewandelt wird. Die im Mai in Betrieb genommene Biogasanlage hat den Anteil regenerativer Energien bei der Deckung des Strombedarfs, der zuvor cirka 15 Prozent betrug, weiter erhöht. Dies gilt auch für die in der Benediktinerabtei verbrauchte Wärme, die mittlerweile zu etwa 75 Prozent aus erneuerbaren Energien bereitgestellt wird. Ziel der Benediktiner ist es, in zehn Jahren die benötigte Energie zu 100 Prozent selbst aus regenerativen Quellen zu produzieren und damit völlig autark zu sein.

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